Die Top Ten Bundesliga Stadien

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat Deutschland ein wahres "Sommermärchen" beschert. Was von der Party geblieben ist sind zahlreiche hochmoderne Fußball-Arenen, um die Deutschland von anderen Nationen beneidet wird. official-VIP hat seine Top Ten zusammengestellt.

Was machen gute Bundesliga Stadien aus?

Ein Stadion ist mehr als ein Ort, an dem Fußballspiele stattfinden. Jede Arena hat ihr eigenes Flair, das von der Architektur und den Menschen darin geprägt wird. Deswegen benötigt ein Fußballstadion mehr als ein großes Fassungsvermögen oder exklusive Premium Seats. Es muss "klick" machen zwischen den Fans und den Spielern. Das ist die Basis für unvergessliche Spiele, die Sie mit unseren Fußball Tickets live erleben können.

Eine Auflistung der besten Bundesliga Stadien ist immer etwas subjektiv und kann durchaus unterschiedlich ausfallen. Wir haben folgende Kriterien für die Top Ten der Bundesliga Stadien gewählt:

  • hohe Kapazität (Stehplätze, Sitzplätze, Logen, Premium Seats)
  • prägnante Architektur
  • fantastische Stimmung
  • häufige Nutzung
  • Größe/Bedeutung der absolvierten Spiele

Dortmund (Signal-Iduna-Park)

Dortmunder FußballstadionMit 81.359 Plätzen ist der Signal-Iduna-Park in Dortmund das größte Stadion Deutschlands. Seit Jahren beherbergt Borussia Dortmund die meisten Fans der Bundesliga zu seinen Heimspielen. Berüchtigt ist die für die Weltmeisterschaft 1974 unter dem Namen Westfalenstadion gebaute Arena, die von ursprünglich 42.000 Plätzen stetig ausgebaut wurde, für ihre einmalige Atmosphäre.

Besonders die Südtribüne ist bei gegnerischen Mannschaften gefürchtet und von allen Bundesliga Stadien einzigartig. 24.454 Fans dürfen auf der "Gelben Wand" bei Bundesligaspielen stehen, bei internationalen Spielen wird sie mit Sitzplätzen ausgestattet - Atmosphäre geht dadurch nicht verloren.

So war es in jedem der vielen bedeutenden Spiele, darunter das WM-Halbfinale 2006 zwischen Deutschland und Italien (0:2 nach Verlängerung) und das Viertelfinaldrama in der Champions League 2013 zwischen Dortmund und dem FC Malaga (3:2 nach 1:2).

Gelsenkirchen (Veltins Arena)

Nur knapp 30 Kilometer Luftlinie vom Dortmunder Signal-Iduna-Park entfernt liegt die Veltins Arena, in der BVB-Erzrivale FC Schalke 04 seit 2001 seine Heimspiele austrägt. Die 62.271 Zuschauer fassende Arena verfügt über ein verschließbares Dach und einen herausfahrbaren Rasen. Dies macht das 191 Millionen Euro teure Stadion auch zu einem populären Ort für andere Sportveranstaltungen (etwa das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM 2010) oder Show-Veranstaltungen.

Besonders wenn das Dach geschlossen ist, herrscht in der Arena ein Geräuschpegel wie auf einer Flughafen-Landebahn. Die nur einen Steinwurf vom alten Parkstadion entfernte Arena war Spielort bei der WM 2006, zwei Jahre zuvor fand hier das Champions-League-Finale zwischen dem FC Porto und AS Monaco statt.

München (Allianz-Arena)

Fußballstadion MünchenBayern München bezog im Jahr 2005 die für 340 Millionen Euro erbaute Allianz-Arena im Münchner Norden. Seither war jedes Heimspiel des Bundesliga-Rekordmeisters ausverkauft - die 75.024 Zuschauer fassende Arena gilt allerdings nicht als das stimmungsvollste Stadion Deutschlands.

So haben der FC Bayern in der Champions League und die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2006 hier legendäre Spiele bestritten. Architektonisch ist das Stadion einzigartig: Die Membranwand kann farblich beleuchtet werden. Bei Abendspielen des FC Bayern schimmert das Stadion weithin sichtbar in Rot, bei Partien der Nationalmannschaft in Weiß.

Hamburg (Volksparkstadion)

Das im Jahr 2000 fertiggestellte neue Volksparkstadion war eine der ersten ultramodernen Arenen in Deutschland. Für viele Fans ist das 57.000 Zuschauer fassende Stadion wegen seiner Eleganz das schönste Bundesliga Stadion - Bundesliga Tickets sind bei Spielen des Bundesliga-Dinos Hamburger SV deshalb heiß begehrt.

Überhaupt ist Hamburg ein beliebter Ort für Großereignisse: Im alten, an gleicher Stelle stehenden Volksparkstadion fanden bei der WM 1974 und der EM 1988 wichtige Spiele statt, das neue Stadion war Spielort der WM 2006 und des Europa-League-Endspiels 2010.

Frankfurt (Commerzbank-Arena)

Nur einen Steinwurf von der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes entfernt liegt die Commerzbank-Arena. Das 2005 fertiggestellte, 51.500 Zuschauer fassende Nachfolge-Stadion des Waldstadions ist die sportliche Heimat von Eintracht Frankfurt. Doch auch die deutschen Nationalmannschaften der Männer und Frauen machen hier gerne Station.

2011 war Deutschland allerdings nicht mehr dabei, als Japans Fußballerinnen hier das WM-Finale gegen die USA gewannen. 2006 war Frankfurt auch Spielort der Weltmeisterschaft der Männer, bei der Generalprobe Confed-Cup ein Jahr zuvor sicherte sich hier Brasilien bei sinnflutartigem Regen unter dem verschließbaren Stadiondach den Titel.

Berlin (Olympiastadion)

Berliner OlympiastadionDas 1936 für die Olympischen Sommerspiele errichtete Olympiastadion ist nach seiner Renovierung vor der WM 2006 von der Architektur her die absolute Nummer Eins in Deutschland. Das alljährlich im weiten Oval ausgetragene DFB-Pokalfinale gilt als absolutes Highlight und gilt als die hochwertigste Sportveranstaltung Deutschlands.

Das größte Spiel fand allerdings ohne deutsche Beteiligung statt: Italien sicherte sich im Endspiel der WM 2006 gegen Frankreich den Titel nach Elfmeterschießen. Allerdings leidet ein wenig die Stimmung, wenn nicht alle der 74.649 Plätze besetzt sind. Bei den Bundesliga-Highlights zwischen Heimverein Hertha BSC und dem FC Bayern etwa oder bei den wichtigen Partien der deutschen Nationalmannschaft wird das Olympiastadion aber beinahe zu einem mythischen Ort.

Köln (Rhein-Energie-Stadion)

An der Stelle des alten Müngersdorfer Stadions steht seit Anfang 2004 das schmucke Rhein-Energie-Stadion. Wegen ihrer puristischen Architektur mit den offenen Ecken erinnert die 49.968 Zuschauer fassende Arena an ein englisches Stadion.

Englisch ist auch die Stimmung in dem 118 Millionen Euro teuren Viereck. Die Fans des 1. FC Köln gelten nämlich als besonders heißblütig und verwandeln das Stadion vor und während eines Spiels oft in ein Tollhaus. Bundesliga Tickets sind entsprechend begehrt. 2006 war Köln Gastgeber von fünf WM-Partien, seit 2010 findet im Rhein-Energie-Stadion alljährlich das DFB-Pokal-Finale der Frauen statt.

Stuttgart (Mercedes-Benz-Arena)

Die Mercedes-Benz-Arena ist eines der geschichtsträchtigsten Stadien der Bundesliga. Zahlreiche Baustufen und Namenswechsel hat das Stadion nach dem Bau 1933 hinter sich.

Seit dem letzten Umbau 2011, als die Laufbahn der Austragungsstätte der Leichtathletik-WM 1993 verschwand, ist die Arena sehr stimmungsvoll und bietet nunmehr 60.449 Zuschauern Platz. Neben zahlreichen Partien des VfB Stuttgart war das Spiel um Platz drei bei der WM 2006 zwischen Deutschland und Portugal (3:1) eine der Sternstunden der Mercedes-Benz-Arena.

Mönchengladbach (Borussia-Park)

Ihre größten Zeiten erlebte Borussia Mönchengladbach im lediglich 34.500 Zuschauer fassenden Bökelberg-Stadion. Der Umzug ins 2004 fertiggestellte Stadion am Borussia-Park mit seinen 54.010 Plätzen war daher auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Zugleich war die stimmungsvolle Arena mit Baukosten von 86,9 Millionen Euro für ihre Größenordnung ausgesprochen preiswert.

Hannover (HDI-Arena)

Ehemals unter dem Namen Niedersachsenstadion bekannt, war die HDI-Arena in Hannover bei der WM 1974 Schauplatz des Aufeinandertreffens der Fußballnationen Brasilien und Argentinien. Nach zahlreichen Umbauten seit seiner Entstehung in den 50er Jahren bietet es heute Platz für 49.200 Zuschauer. Seit der WM 2006 ist es auch überdacht und mit 160 Einzelscheinwerfern ausgerüstet.

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